Bienen in der Pfalz - Pfalz Bienen

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Bienen


Bienen sind eine Insektengruppe, in der mehrere Familien der Hautflügler zusammengefasst werden.

Umgangssprachlich wird der Begriff Biene meist auf eine einzelne Art, die Westliche Honigbiene reduziert,
die wegen ihrer Bedeutung als Honigproduzent, aber auch wegen ihrer Wehrhaftigkeit besondere Aufmerksamkeit erfährt. Die Westliche Honigbiene ist deutlich massiger als eine Wespe, bräunlich und behaart. (Die Wespe erkennt man an ihren gelb-schwarzen Streifen und der ausgeprägten „Wespentaille“.)
Biene an Blume

Warum stechen Bienen?

Durch das Zustechen schützen die Bienen ihren Bienenstock vor Honig- und Bruträubern und leider muss auch manchmal ein Mensch darunter leiden.
Bienen können ihren Stechapparat i.d.R. jedoch nur einmal nutzen und das zur reinen Notwehr. Dies liegt daran, weil der Stachel einen Widerhaken enthält, der in der menschlichen Haut stecken bleibt und sich die Biene beim Rausziehen tödlich verletzt. Stechen können jedoch nur die weiblichen Bienen.

Ob eine Biene weiblich oder männlich ist, lässt sich gerade im Vorbeiflug nur schwer erkennen. Die Männchen sind etwa 1 – 3 mm größer als die Weibchen und es fehlen die Sammeleinrichtungen und der Stachel.

Bienen und der Honig

Bienen sind reine Vegetarier und ernähren sich ausschließlich von süßen Pflanzensäften und Nektar.
Eine einzelne Honigbiene „produziert“ in ihrem Leben ca. 2,5 – 3 Gramm Honig. Dafür muss sie etwa die dreifache Menge an Nektar sammeln. Für 500 Gramm Honig müssen Arbeitsbienen rund 40.000 mal ausfliegen und dabei eine Flugstrecke von rund 120.000 km zurücklegen. D.h. Für ein Pfund Honig fliegt eine Biene dreimal um die Erde.
Die Honigmenge pro Jahr und Volk kann stark schwanken. Ebenso beachtlich sind allerdings auch die großen regionalen Unterschiede. Als Richtwert für Deutschland kann man zwischen 17 kg und in guten Jahren und Regionen bis zu 30 kg Honig pro Volk im Jahr ausgehen.

Hummel auf Blüte

Hummeln

Hummeln sind die Zeppeline unter den Bienen. Die Hummel ist gemütlich-dick und hat einen gelb, schwarz, weißen Pelz. Hummeln sind geduldiger als Bienen, aber genauso Stachelbewehrt. Auch Bei Hummeln können nur die Weibchen stechen – genauso wie bei Bienen.

Was ist der Unterschied zwischen Bienenstich und Wespenstich?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Bienenstich schmerzhafter ist als ein Wespenstich, da die Bienen ihr gesamtes Gift mit einem Stich injizieren, wohingegen Wespen ihr Gift für mehrmaliges Zustechen aufteilen. Bienen stechen jedoch nur zur Verteidigung – und sind in der Regel nicht aggressiv. Deshalb kein Grund zur Panik!
Wildes Umherfuchteln mit den Armen macht die Insekten nur aggressiv, sodass sich diese mit einem Stich verteidigen wollen. Gleiches gilt auch für das Anpusten. Das in der Atemluft vorhandene CO2 wird von Wespen und Bienen als Bedrohung empfunden und macht die Tiere erst so richtig aggressiv.

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